Reiseberichte mit Linssen Yachten

Véronique und Lieven Vandeputte von BBoat Jachtcharter – mit Stützpunkten in Ieper und Kuurne (Kortrijk) – garantieren mit ihrer engagierten persönlichen Betreuung einen unvergesslichen Bootsurlaub auf den herrlichen Wasserstraßen Westflanderns. Eine gute Empfehlung ist beispielsweise die „Flanders Fields Route“ Nieuwpoort-Ypern-Veurne-Diksmuide-Nieuwpoort (mit einem möglichen Abstecher nach Brügge).
Viele klangvolle Namen laden zu einer „Endeckungsreise“ ein … etwa die Flüsse Yser und Leie, die Kanäle Plassendale-Nieuwpoort und Ypern-Yser, der Lokanal sowie die Kanäle Gent-Oostende, Nieuwpoort-Dünkirchen, Bossuit-Kortrijk und Spierre-Lille (seit 2011 wiederhergestellt). Lassen Sie sich von der Vielseitigkeit der Gewässer und der Schönheit der Westhoek überraschen, einem Revier, das (noch) als „Geheimtipp“ gilt. Entdecken, respektieren und genießen Sie dieses Land. Schippern durch die Westhoek ist ein einmaliges Erlebnis… (das Sie vielleicht gern wiederholen möchten!).

Jahr für Jahr besuchen mehr Boote unter ausländischer Flagge Finnland, viele davon im Zuge eines Ostseetörns. Einige fahren nur die finnische Küste entlang und erfreuen sich an den tausend Inseln. Finnland besitzt eine relativ lange Küstenlinie, die an der schwedischen Grenze bei Tornio, dem nördlichsten Punkt des Bottnischen Meerbusens, beginnt und die sich bis zur russischen Grenze am östlichen Ende des Finnischen Meerbusens erstreckt. Hinzu kommen die Åland-Inseln, die fünfzig Meilen vor der Südwestecke des Festlandes mitten in der Ostsee liegen.
Der südwestliche Archipel und die Åland-Inseln bilden zusammen das Schärenmeer (auch Archipelsee). Mit seinen 40.000 Inseln ist es der größte Archipel Europas und einer der größten weltweit. Seine windgeschützten Gewässer bilden ein wahres Wassersportparadies.

Mike und Sukey Perry sind in der Saison 2013 mit ihrer 43.9 Grand Sturdy mit Namen „Salamander II“ von Maasbracht über Berlin und die Mecklenburgische Seenplatte nach Lübeck gefahren. Da sind wir also: kurz vor der Doppelschleuse auf einem brandneuen Kanal in den Niederlanden – dem Veenvaart-Kanal, der Erica mit Ter Apel verbindet. Es ist der bisher wärmste Juniabend und es scheint, als wären alle Einwohner von Erica und Emmen an diesem Abend hergekommen, um einen Blick auf den Kanal zu erhaschen. Manche kommen mit dem Fahrrad, andere zu Fuß, auf Inlineskates, Motorrädern oder Quads. Zwei der Schaulustigen sind sogar hierher geschwommen. Sie haben einfach ihre Kleidung abgelegt, sind ins torfige Wasser gesprungen und dem Sonnenuntergang entgegen geschwommen. 

Über 2000 Jahre Geschichte, eine beeindruckende Landschaft, einsame Buchten und beschauliche bis quirlige Häfen – Kroatien hat alles, was Bootsfahrer wünschen. Mit unserer Linssen Grand Sturdy 40.9 Sedan Motoryacht erleben wir Kroatien aus neuer Perspektive! Um es gleich vorweg zu sagen: Wir waren seit Anfang der 80er Jahre mit diversen Booten auf der Adria unterwegs, erstmals jedoch mit einem so bequemen und sicheren Schiff! Unsere „Hippo“ trägt ihren Namen zu Recht. Obwohl die Adria oft als „Badewanne“ verspottet wird, kann es hier z. B. bei Bora, einem kalten Fallwind aus den Bergen, der mit hohen Windgeschwindigkeiten das Meer aufwühlt, sehr unangenehm werden. Bei Wetterbedingungen, bei denen unser alter, gediegener Motorsegler ächzte und man freiwillig zur Schwimmweste griff, macht die Linssen ihrem Namen alle Ehre und liegt wie ein großer, schwerer Hippo unbekümmert im Wasser. Aber wir wollen der Reihe nach berichten.

Burgund verwöhnt mit faszinierender Kultur, opulenter Küche und exquisiten Weinen. Wer die weniger bekannten Seiten dieser urfranzösischen Region auf einer Linssen Motoryacht vom Wasser aus erkunden will, sollte den Canal du Nivernais in Betracht ziehen.

Das Revier, das zwischen der Ostsee im Norden, der Oder im Osten, der Elbe im Westen, der unteren Havel im Südwesten und dem Oder-Spree-Kanal im Südosten liegt, ist wohl eines der größten Wassersport­reviere Europas. Weit über 2700 km verbundener Seen, Flüsse und Kanäle bilden ein unerschöpflich dichtes Netz befahrbarer Wasserwege unterschiedlichster Ordnung. Sie liegen überwiegend in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, eine der geschichtsträchtigsten Regionen Deutschlands, etwa mit der Historie der Hanse, den edlen Junkern Vorpommerns, den Preußenkönigen oder dem Einfluss holländischer Prinzessinnen, aber auch mit fleißigen Handwerkern. Russische und französische kulturelle Einflüsse sind überall zu beobachten, auch Wien hat seinen Anteil. Das Ergebnis ist eine Region, die an Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Kunst und Geschichte ihresgleichen sucht.

Die Themse im Vereinigten Königreich ist mit Sicherheit einer der die Fantasie am meisten anregenden Flüsse Europas. Das Prädikat „königlich“ erscheint mir für diese 346 Kilometer lange Wasserstraße mehr als angemessen. Diesen Fluss an Bord einer Linssen Grand Sturdy 34.9 AC zu befahren, empfand ich deshalb als besondere Ehre. Als Peter Cornel, Paul und mich einlud, im Oktober 2013 von der Linssen-Boating-Holidays-Basis „Hobbs of Henley“ durch die Szenerien von „Inspector Barnaby“ zu fahren, hatte ich jedoch einige Vorbehalte. Ich verbinde den Herbst noch immer mit ungemütlichem Regenwetter und die Kombination aus dieser Vorstellung und England schien mir daher die Garantie für eine eher durchnässte Reiserfahrung. Nichts sollte sich als weniger wahr herausstellen als das.

Zwei Geständnisse gleich zu Beginn: Ich liebe Frankreich, eigentlich alles Französische – und das nun schon seit über 30 Jahren! Und ich bin leidenschaftlicher Kanal-Fan! Das erklärt vielleicht, warum meine Frau Lesley und ich unser “bequemes Leben” in London und unseren Liegeplatz in Tring am Grand-Union-Kanal aufgaben und im Oktober 1988 mit unserem Schiff nach Calais kamen. Das war zehn Jahre nachdem wir das erste Mal als Urlauber auf Frankreichs Kanälen unterwegs gewesen waren.

Wie der Lübecker Kaufmann und Lichtplaner Martin Stratmann mit seiner Frau Dagmar sowie vielen Freunden und Gästen seine Träume lebt. Ein Porträt auch einer wunderbaren Landschaft. Eine Reise entlang der westlichen Ostseeküste und durch die angrenzenden Binnenreviere. Einen positiven Linssen-Infekt und den Drang, aufs Wasser zu kommen, ohne nass zu werden, hatten wir schon immer. Noch bevor wir unser Haus direkt am Fluss, der Trave, hier am Lübecker Altstadtrand fanden, dieses dann 3 Jahre lang sanierten und endlich im Mai 1994 bezogen, hatten wir bereits unser erstes Motorbötchen. Noch vor dem Einzug ins Haus kam ein arbeitsintensiver Motorsegler (Eiche auf Eiche) hinzu. Wasser hatten wir ja genug.

Matti Pitkänen kaufte seine Linssen Grand Sturdy 34.9 AC „TUR 35“ über den Linssen-Dealer Proficon und beschloss, seine Yacht persönlich auf der Werft in den Niederland abzuholen und nach Hause zu bringen. Am 12. Mai 2014 starteten wir zu unserer Reise in Maasbracht. Zunächst ging es per Lkw nach Heiligenhafen in Norddeutschland, wo die Yacht am 14. Mai zu Wasser gelassen wurde.